
Sebastian ist der Mann, dem Österreichs Industrie zuhört, wenn es um die harten Fragen geht: Wie bleibt unser Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig? Wo schafft KI in der Produktion wirklich Geld – und wo verbrennt sie es? Als Geschäftsführer von Fraunhofer Austria und Professor an der TU Wien führt er die wichtigste Schnittstelle zwischen Spitzenforschung und österreichischer Wirtschaft. Wenn Schlund über KI in der Industrie spricht, sind das keine Folien aus dem Silicon Valley, sondern Erkenntnisse aus hunderten Projekten in heimischen Werkshallen.
Mit dem von ihm mitverantworteten KI-Mobil Austria – Österreichs erstem mobilen KI-Studio – bringt Schlund Künstliche Intelligenz physisch dorthin, wo sie wirkt: in die Produktionshallen kleiner und mittlerer Unternehmen. Vom datenbasierten Prognosemodell, das für die Post AG Paketmengen präzise vorhersagt, bis zu generativer KI in der Instandhaltung – seine Forschung zeigt: KI ist in der Industrie längst kein Zukunftsthema mehr, sondern entscheidet schon heute über Liefertreue, Effizienz und Resilienz.
Was Schlund am KI-Kongress einzigartig macht: Er liefert die Außensicht eines Spitzenforschers mit der Bodenhaftung eines Unternehmers. Während andere über die KI-Revolution schwärmen, benennt er nüchtern Potenziale und uneingelöste Versprechen. Genau diese Ehrlichkeit ist es, die seine Vorträge für steirische KMU so wertvoll macht – weil hier jemand spricht, der weiß, wo der Hebel sitzt, und auch, wo die Stolpersteine liegen.
Drittes Jahr Industriekrise. Geschäftslage so düster wie seit sechs Jahren nicht. Lieferketten zur Odyssee geworden. Wer jetzt nur wartet, bis es besser wird, wartet vergeblich.
Sebastian Schlund weiß das – und kennt den Ausweg. Als Geschäftsführer von Fraunhofer Austria und Professor an der TU Wien sieht er täglich, welche Betriebe gerade nach vorne ziehen und welche zurückfallen.
Sein Vortrag ist kein theoretischer Ausblick, sondern eine Standortbestimmung mit Sprengkraft:
Wo steht Österreich bei Industrierobotern wirklich?
Welche KI-Anwendungen rechnen sich heute schon für KMU – und welche bleiben heiße Luft?
Was unterscheidet die Gewinner der Twin Transition von den Verlierern?